Schiene

Krems bildet im Schienenverkehr einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Niederösterreich. Hier vereinigen sich die Franz Josef Bahn (Krems-Wien), die Kremser Bahn (Krems-St.Pölten) und die Donauuferbahn (wird zukünftig rein für touristische Zwecke genutzt). Weiters verfügt Krems über eine Hafenindustriebahn, welche im Eigentum der Stadt Krems steht.

Franz Josef Bahn

Den wichtigsten und übergeordneten Schienenverkehrsträger in Krems stellt die Franz-Josef Bahn dar. Diese verläuft von Krems beginnend via Hadersdorf/Kamp, Absdorf-Hippersdorf und Tulln nach Wien (Franz-Josef Bahnhof).
Der Knotenpunkt Hadersdorf/Kamp ermöglicht die direkte Verbindung nach Sigmundsherberg, welche wiederum via Gmünd nach Budweis (Ceske Budejovice) führt.
Der Knotenpunkt Absdorf-Hippersdorf hat Abzweigungen nach Stockerau (Anschluss S-Bahn Linie 4, Leopoldau/Hollabrunn und Verlängerung Hollabrunn nach Znojmo) bzw. bildet wiederum eine Verbindung via Ziersdorf nach Sigmundsherberg.

Kremser Bahn

Die Bahnlinie 177, welche von Krems über Herzogenburg nach St.Pölten verläuft, stellt die direkte Verbindung zur Westbahn, der wichtigsten Bahnstrecke Österreichs, dar. Bereits in der Vergangenheit und bis heute werden beträchtliche Mengen an Gütern, welche im Donauhafen Krems umgeschlagen oder in Krems produziert werden, über diese Strecke der Westbahn zugeführt. Weiters verläuft über den Schienenverkehrsknotenpunkt Herzogenburg eine Bahnlinie über Traismauer nach Tulln.

Hafenindustriebahn

Die Kremser Hafen- und Industriebahn Ges.m.b.H (HIB) betreibt die Bahnanlage vom Hafen Krems bzw. des Dynea Austria Industrial Parks zum Güterbahnhof Krems und schlägt Güter zur Zuführung in das übergeordnete Schienennetz um. Weiters vermietet Sie die Anschlussbahn, sowie die Kräne, Umschlagseinrichtungen und befestigten Flächen an Betreiberfirmen. Die HIB befindet sich zu 100% im Eigentum der Stadt Krems. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.hib.co.at .