09.02.2017 - Tourismusbilanz 2016 mit leichtem Plus

Die Kremser Tourismusbetriebe konnten im vergangenen Jahr wieder mehr Nächtigungen verbuchen. 279.990 Übernachtungsgäste bedeuten ein Plus von 1,2 Prozent.

Die Kremser Nächtigungszahlen bewegen sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. Das Ergebnis 2016 ist nach dem Rekordjahr 2014 (über 287.000 Nächtigungen) das zweitbeste in der Geschichte und übertraf das vom Vorjahr (2015: 276.663 Nächtigungen) um 1,2 Prozent. Konstant ist auch die Gästestruktur: Der Inlandsmarkt nimmt 62 Prozent und rund 180.000 Nächtigungen den größeren Anteil ein.

Die meisten ausländischen Gäste kommen aus den Nachbarländern Deutschland, der tschechischen Republik, aus der Schweiz und Liechtenstein. Steigerungen wurden übrigens in allen Kategorien (von der Privatunterkunft bis zum Vier-Stern-Hotel) verzeichnet. Mit diesem erfreulichen Ergebnis liegt der Kremstourismus auch im landesweiten Trend: Der NÖ Tourismus erzielte ein Plus von 1,1 Prozent, die Wachau verbuchte 2016 eine Steigerung von1,6 Prozent. Im Ranking der niederösterreichischen Destinationen nimmt Krems wieder hinter Baden und Schwechat Rang 3 ein.

Positive Bilanz

Die positive Bilanz ist für Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler keine große Überraschung: „Krems punktet mit Top-Kompetenzen und einem vielfältigen Angebot, das verschiedenste Zielgruppen anspricht. Das war auch ein Ergebnis des Strategieprojekts Tourismus 2030." 29 Millionen Euro direkte Wertschöpfung zeigen auch, dass der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftssektor für die Stadt ist.

Für Derler ein Auftrag, das Angebot noch weiter zu optimieren. „Im Strategieprozess haben wir festgelegt, dass wir künftig neben den Nächtigungszahlen auch auf Mitarbeiterbefragungen in den Betrieben und auf die Analyse von Gästefeedback zur Messung des Erfolgs setzen."

Tourismusbilanz 2016 mit leichtem Plus

Foto: Der Startschuss für den Strategieprozess Tourismus 2030 fiel genau vor genau einem Jahr: Bgm. Dr. Reinhard Resch, Vbgm. Mag. Wolfgang Derler und Kremstourismus-Chefin Gabriela Hüther (ganz rechts) hatten Vertreter aus Politik, Verwaltung, Tourismus, Gastronomie, Kultur und Bildung eingeladen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.