10.09.2015 - Besuch auf der Großbaustelle Baxalta

Bei einem Rundgang durch das Produktionsgebäude von Baxalta (vormals Baxter) machten sich Vertreter der Stadt Krems ein Bild über den Fortschritt der Bauarbeiten. Inzwischen sind 65 Mitarbeiter beschäftigt, bis 2018 werden es 100 sein.

Reger Betrieb herrscht auf der Baxalta-Baustelle in Krems, wo der dritte österreichische Produktionsstandort des Gesundheitsunternehmens neben Wien und Orth entsteht. 65 Mitarbeiter sind bereits im Einsatz. Bis der Routinebetrieb starten kann, sind noch umfassende Qualifizierungs- und Lizenzverfahren notwendig. 2018 soll es soweit sein. Dann werden 100 Mitarbeiter mit der Produktion eines Arzneimittels beschäftigt sein, das schon seit Jahren zur Behandlung der Bluterkrankheit erhältlich ist und zunehmend auch in einer präventiven Anwendung eingesetzt wird.

Bürgermeister Dr. Reinhard Resch und Wirtschaftsstadtrat Erwin Krammer informierten sich gemeinsam mit mehreren Vertretern der Stadt vor Ort und wurden unter der fachlichen Leitung von Projektleiterin Ing. Claudia Kaufmann durch die Energiezentrale, Kernbereiche der Produktion und Laborräumlichkeiten geführt. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Präzision diese komplexe Baustelle abgewickelt wird", zollte Bürgermeister Dr. Reinhard Resch nach dem Rundgang allen Verantwortlichen großes Lob.

Nach der Fertigstellung der Prozeßtechnik beginnen umfangreiche Qualifizierungs- und Lizenzverfahren, die bis 2018 abgeschlossen sein werden. Baxalta investiert in den Kremser Standort 138 Mio. Euro. Inzwischen gibt es auch Überlegungen, die Kremser Produktionsanlage weiter auszubauen. Die strategischen Planungstätigkeiten dazu sind im Laufen, doch eine definitive Entscheidung gibt es noch nicht.

Besuch auf der Großbaustelle Baxalta

Foto: Vertreter von Baxalta und der Stadt beim gemeinsamen Rundgang durch die Baustelle: Jürgen Bode (Baxalta-Leiter Technik), Wirtschaftsstadtrat Erwin Krammer, Michael Pechhacker (Baxalta-Leiter Produktion Krems), Manuela Nestelberger (Baxalta-Leiterin Qualitätskontrolllabor), Christian Rath (Baxalta-Projektleiter Infrastruktur), Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer; Claudia Kaufmann (Baxalta-Projektleiterin Krems), Dr. Matthias Slatner (Wirtschaftsservic Stadt Krems), Kommunikationsleiter Michael Heinrich, Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Magistratsdirektor Mag. Karl Hallbauer, Karl-Heinz Angerer (Anlagenrecht Stadt Krems); Alexander Eder (Baxalta Leiter Wirkstoffproduktion Wien) (v.l.n.r.).