21.04.2015 - Baxter-Bauarbeiten ganz im Plan

Die Arbeiten für das Produktionsgebäude von Baxter schreiten flott voran. Über den Baufortschritt und über geplante Neuerungen informierten Vertreter des Unternehmens Bürgermeister Dr. Reinhard Resch und Wirtschaftsstadtrat Erwin Krammer im Kremser Rathaus.

Krems wird neben Wien und Orth der dritte Produktionsstandort von Baxter in Österreich. Die Investition im Industriegebiet der Stadt und wird 138 Mio. Euro betragen. Auf der Baustelle herrscht derzeit reger Betrieb: Rund 350 Menschen sind im Einsatz. Labors, Technikräume, Reinraumbereiche, Prozesstechnik, Büros usw. sind im Entstehen. „Die Baustelle kann man förmlich wachsen sehen. Diese Dynamik sehe ich als gutes Vorzeichen für den späteren Betrieb", freut sich Bürgermeister Dr. Reinhard Resch über die Forschritte. Bereits im kommenden September werden die ersten Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze einrichten, der Routinebetrieb ist nach aufwändigen Qualifizierungs- und Lizenzverfahren für 2018 mit 100 Mitarbeitern geplant. Sie werden mit der Produktion eines Arzneimittels beschäftigt sein, das in der vorbeugenden Anwendung in der Bluterkrankheit eingesetzt wird.

Ab Sommer: Baxter heißt in Krems Baxalta

Neben Einblicken in die Baufortschriftte gab es auch Informationen über Neuerungen bei Baxter. Dazu Vorstand DI Karl-Heinz Hofbauer: „Das Unternehmen wird zur Jahresmitte geteilt, und zwar in ein Unternehmen für Medizinprodukte und in ein Unternehmen für Biotechnologie. So können wir uns besser und zielgerichteter auf jeden der beiden Geschäftsbereiche konzentrieren." In Krems wird aus Baxter dann Baxalta. Inzwischen wird auch der weitere Ausbau der Kremser Produktionsanlage überlegt. „Dazu gibt es derzeit Planungstätigkeiten, aber noch keine definitive Entscheidung", so Hofbauer.

Baxter-Bauarbeiten ganz im Plan