02.04.2015 - Ministerbesuch in Krems

Der aktuelle Stand des Hochwasserschutz-Ausbaus in Krems, die Lage auf dem Kremser Arbeitsmarkt und Betriebsbesichtigungen bei den zwei Vorzeigebetrieben voestalpine sowie Winzer Krems standen beim Besuch von Bundesminister Hundstorfer auf dem Programm.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer folgte der Einladung von Bürgermeister Dr. Reinhard Resch nach Krems, wo er vom Stadtchef, von Wirtschaftsstadtrat Erwin Krammer und von voestalpine-Vorstand Peter Schwab auf dem Gelände der voestalpine in Krems herzlich empfangen wurde. Neben ausführlichen Informationen über die aktuelle wirtschaftliche Lage des Konzerns und einem Werkrundang stand das Ausbildungsmodell der voestalpine in der Lehrwerkstätte im Zentrum der Gespräche. Am Standort Krems sind rund 820 Mitarbeiter beschäftigt, darunter derzeit rund 30 Lehrlinge.

Unterstützung für weiteren Hochwasserschutzausbau

Ein anderer Schwerpunkt der Gespräche war der Hochwasserschutz im Stadtgebiet. Das Werkareal der voestalpine und der gesamte Stadtteil Lerchenfeld liegen im unmittelbaren Umfeld des Rückstaubereichs der Donau und des Kremsfluss und sind regelmäßig von Hochwässern bedroht. Seit 2002 wude der Hochwasserschutz entlang der Krems weitgehend ausgebaut, nach den Hochwasserereignissen 2013 treibt die Stadt auch für den unteren Flussabschnitt den Dammschutz voran, für den letzten Abschnitt fehlen jedoch noch die Förderzusagen vom Bund. „Wenn wir auch diese Lücke schließen, ist Krems die erste Stadt, die über ein derart komplexes und modernes Hochwasserschutz-System verfügt", ersuchte Resch den Minister, das Projekt im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen. Zum Abschluss des Krems-Termins stand mit den Winzer Krems ein weiterer Kremser Paradebetrieb auf dem Besuchsprogramm Hundstorfers.

Ministerbesuch in Krems