06.06.2013 - Hochwasserhilfe durch Arbeitskräfte des AMS

Stadt Krems ist Anlaufstelle für Freiwillige und Betroffene / Land NÖ und AMS übernehmen zur Gänze die Finanzierung

Das Land und das Arbeitsmarktservice AMS NÖ reagieren auf die Hochwasserkatastrophe mit einem Angebot, das den betroffenen Gemeinden zugute kommen soll: Arbeitslose Niederösterreicher sind eingeladen, ihre Arbeitskraft einzusetzen und bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

„Im Vergleich zu anderen Donau-Gemeinden hält sich in Krems der Schaden zwar in Grenzen, es gibt aber trotzdem viel zu tun. Daher sind wir dankbar für dieses Angebot und übernehmen auch gerne die Koordination zwischen AMS, Freiwilligen und Betroffenen", erklärt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. Die Bezahlung der Hilfskräfte übernehmen zu je 50 Prozent das Land und das AMS. Den Gemeinden werden die Helfer für eine maximale Beschäftigungsdauer von zwei Monaten zur Verfügung gestellt. Beschäftigt sind sie für diesen Zeitraum beim Verein „Jugend und Arbeit". Die Dauer der Einsätze kann nach Bedarf festgelegt werden.

Magistrat koordiniert Freiwillige und Betroffene

So funktioniert's: Menschen, die beim AMS arbeitslos gemeldet sind und am freiwilligen Einsatz interessiert sind, nehmen mit dem Magistrat der Stadt Krems Kontakt auf. Für Betroffene, die die Unterstützung durch Arbeitslose in Anspruch nehmen wollen, ist ebenso der Magistrat Anlaufstelle. Zu beachten ist, dass das Angebot nur in dem Umfang gewährleistet werden kann, wie Freiwillige zur Verfügung stehen.

Weitere Information und Kontakt

Magistrat der Stadt Krems
Präsidialamt
Andreas Lecaks
Tel. 02732/801-221
(Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr).

Hochwasserhilfe durch Arbeitskräfte des AMS