11.04.2013 - Reges Interesse an Exkursion in AWA und Umladestation

Einen Blick hinter die Kulissen der Abfallwirtschaft wagte die stattliche Gruppe an umweltschutz-interessierten Kremserinnen und Kremser beim Besuch des Altstoffsammelzentrums und der Restmüll-Umladestation.

Die Teilnehmer erfuhren Wissenwertes über Abfall- und Ressourcehmangement, über die Möglichkeiten der Verwertung des Mülls und vieles andere. Was mit dem Kremser Rest- und Sperrmüll passiert, wie der Transport in die Verbrennungsanlage nach Dürnrohr erfolgt und wie sich die Verwertung auf die Umwelt auswirkt, erfuhren sie bei der Firma Brantner.

So werden laut einer Studie aus dem Jahr 2008 durch die Umstellungen in der gesamten NÖ Abfallwirtschaft (durch Bahntransporte, Industrie etc.) 558.000 Tonnen to CO2-Äquivalente eingespart. Zum Vergleich: Das entspricht der Einsparung eines Drittels aller PKW-Fahren pro Jahr in NÖ. Durch die Nutzung der Ressource „Abfall" können jährlich 15 Millionen Kubikmeter Erdgas, 50.000 Tonnen Steinkohle und 5000 Tonnen Heizöl schwer ersetzt werden. Die Veranstaltung ist eine Initiative des Projekts „Energieautarkie 2025". Geplant ist eine Fortsetzung zum Thema Biomüll und Kunststoffe.

Reges Interesse an Exkursion in AWA und Umladestation

Kremser Bürgerinnen und Bürger informierten sich beim Abfallwirtschaftsamt und bei der Firma Brantner über das städtische Abfallwirtschaftssystem.