30.05.2012 - Unterführung Landersdorf: Verkehrseinschränkungen im Sommer

Umleitung ab Mitte Juni über Wiener Straße und An der Schütt / Hafenstraße

Die Arbeiten an der Unterführung Landersdorf gehen ins Finale. Nach dem Kreisverkehr Wienerstraße und Entwässerungsmaßnahmen folgen ab Juni Straßenbauarbeiten in der Landersdorfer Straße. Verkehrsbehinderungen sind die Folge.

Für die Unterführung unter der Bahntrasse von ÖBB und Hafenindustriebahn (HIB) muss die Landersdorfer Straße (L45) im Bereich zwischen den Firmen Quester und Swoboda abgesenkt werden. Als vorbereitende Maßnahme ist die Tieferlegung sämtlicher Leitungen (Wasser, Strom, Kanal) erforderlich. Diese Arbeiten starten voraussichtlich Mitte Juni. Ab diesem Zeitpunkt wird die L45 zwischen Quester und Swoboda als Einbahn in Richtung Lerchenfeld geführt. Die Zufahrt zum Merkur-Markt in Richtung Wiener Straße (B35) ist möglich. Der überregionale Verkehr auf der L45 wird - aus Osten kommend - über die Bahnstraße (Rohrendorf) auf die B35 umgeleitet. Der örtliche Verkehr wird über Lerchenfeld (An der Schütt, Hafenstraße) umgeleitet. Der öffentliche Verkehr bleibt von den Maßnahmen unberührt.

Arbeiten im Zeitplan, Kostenrahmen wird eingehalten

Die Baumaßnahmen liegen voll im Zeitplan. Baustart war im Herbst 2010, mit der Fertigstellung ist im Spätsommer zu rechnen. Nach dem Kreisverkehr im Vorjahr wurde im Winter eine Pumpstation und ein Retentionsbecken errichtet, um die Entwässerung nach starken Regenfällen im abgesenkten Straßenbereich zu gewährleisten. Derzeit werden Stützmauern aus Fertigbetonteilen errichtet.
Die Unterführung stellt die Lösung eines großen innerstädtischen Verkehrsproblems dar. Die Entflechtung des Verkehrs in diesem Bereich bringt mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und geringere Wartezeiten bei den Bahnkreuzungen. Stadt Krems, Land und die ÖBB tragen die Kosten von 5,9 Mio. Euro.

Unterführung Landersdorf: Verkehrseinschränkungen im Sommer

Foto: Baustellenbesichtigung bei der Unterführung Landersdorf mit DI Heinz Schraml, Leiter der Bauabteilung des Landes, Gemeinderätin Adelheid Graf, Baustadtrat Heinz Stummer, Hans Pilat und Mitarbeitern der Straßenmeisterei (von links).