18.04.2012 - Vorreiter in Sachen Energieverbrauch

Städtische Beleuchtung und EVN-Lichtservice setzen auf moderne Technologien. Rund 5000 Lichtpunkte im Kremser Stadtgebiet sorgen dafür, dass niemand im Dunkeln tappen muss. Um die Wartung der öffentlichen Beleuchtung kümmert sich die städtische Elektroabteilung in Zusammenarbeit mit dem EVN-Lichtservice.

Wie wichtig die Beleuchtung in den Straßen, auf Wegen und Plätzen für unser Sicherheitsempfinden und Wohlbefinden ist, merkt man dann, wenn das Licht ausfällt. Dass das nicht passiert, dafür sorgt die städtische Elektroabteilung in Zusammenarbeit mit dem EVN-Lichtservice. In einer Kooperationsvereinbarung ist die regelmäßige Wartung, Instandhaltung und technische Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung geregelt. Der Vertrag sieht vor, dass jedes Jahr 1500 Leuchtkörper gegen neue ausgetauscht werden. Bei rund 5000 Straßenlampen im Stadtgebiet bedeutet das die komplette Erneuerung aller Lichtpunkte innerhalb von drei Jahren.

Regelmäßige Kontrolle

Ein- bis zweimal pro Woche werden im Auftrag der EVN-Lichtservice die Straßenlampen routinemäßig kontrolliert. Aufmerksame Passanten erkennen das daran, dass tagsüber ganze Straßenzüge beleuchtet sind, die an einer bestimmten Stromanspeisestelle angeschlossen sind. Bei diesen Kontrollen werden die Lampen gereinigt, Reparaturen an Leuchtkörpern und -masten durchgeführt und kaputte Lampen ausgetauscht. Die Elektroabteilung ist darüber hinaus für die Anstrahlung von Objekten wie Kirchtürme oder Denkmäler zuständig sowie für die Wartung der Ampelanlagen und der Parkscheinautomaten.

Vorreiter im Einsatz moderner Technologie

Mit dem Austausch der Lichtpunkte erfolgt auch die schrittweise Umstellung auf immer neuere und damit energiesparendere Technologien. Krems ist in dieser Hinsicht ein Musterbeispiel: Während die aktuell geltende EU-Verordnung die Umrüstung von alten Quecksilberdampf- auf stromsparende Natriumdampfleuchten bis 2015 vorschreibt, ist dieser Austausch in Krems schon über die Bühne gegangen. Im Durchschnitt beträgt der Stromverbrauch bei allen 5000 Lampen in Krems bereits jeweils weniger als 70 Watt. Im langjährigen Vergleich mit anderen Gemeinden ist das ein Spitzenwert. Die Vorteile: bessere Lichtqualität und längerfristig niedrigere Kosten durch geringeren Stromverbrauch.

Störungsmeldungen

Das EVN-Lichtservice nimmt Meldungen über technische Störungen der Beleuchtung entgegen. Um diese möglichst rasch beheben zu können, sind die zuständigen Techniker auf die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Störungen sind daher mit genauer Angabe der Anschrift des nächstgelegenen Gebäudes direkt beim EVN-Lichtservice zu melden:
Telefon +43 (0) 27 32 / 829 15
E-mail: christian.krumboeck@evn.at

Vorreiter in Sachen Energieverbrauch

Foto: Johann Bauer, städtische Elektroabteilung und Christian Krumböck vom EVN-Lichtservice beim Tausch eines Leuchtmittels.