06.10.2011 - Sicherheitsgipfel im Kremser Rathaus

Bgm. Rinke: „Zusammenarbeit zwischen Polizei und Wirtschaft wird forciert." Das Thema Sicherheit stand bei einem Gipfelgespräch im Kremser Rathaus im Mittelpunkt, zu dem Bürgermeisterin Inge Rinke Vertreter der Bürgerplattform „Sicheres Krems", der Exekutive, Wirtschaftskammer und Behörde eingeladen hatte.

Wie kann die Altstadt sicherer werden? Was kann wirksam gegen Vandalismus und Lärm unternommen werden? Wie kann das Nebeneinander von Nachtleben und Wohnen funktionieren? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Sicherheitsgipfel im Kremser Rathaus erörtert. „Was wir brauchen, ist ein Mix an Maßnahmen. Überstürzte Einzelaktionen bringen uns nicht weiter", ist Bürgermeisterin Inge Rinke überzeugt. „Wir haben in den vergangenen Jahren schon viel umgesetzt und werden die Zusammenarbeit mit der Polizei und Wirtschaft weiter forcieren. Alle sind gefordert, ihren Beitrag zu leisten", so Rinke. In einem konstruktiven Gesprächsklima diskutierte sie mit dem Initiator der Bürgerplattform, Mag. Thomas Hagmann, Chefinspektor Otto Liebhart, Wirtschaftskammer-Obmann Gottfried Wieland, Gastronomie-Innungsmeister Andreas Macher, Kaufmannschafts-Obmann Karl-Heinz Hagmann und Magistratsdirektor-Stv. Mag. Hannes Zimmermann verschiedene Ideen und Lösungen. Aus der Fülle an Vorschlägen kristallisierten sich drei Schwerpunkte heraus: Die nächtlichen Polizeikontrollen speziell an neuralgischen Punkten der Altstadt, die Sperrzeitenregelung und die Verschärfung von Strafen bei Vandalenakten. Beim nächsten Gipfelgespräch sollen diese Themen weiter konkretisiert werden.

Verstärkte Polizeipräsenz

Bereits im vergangenen Jahr hat Rinke in gemeinsamer Arbeit mit der Polizei ein Maßnahmenpaket gegen Lärm und Vandalismus in der Altstadt geschnürt. Seither sind mehr Einsatzkräfte in der Altstadt unterwegs. Darüber hinaus führen Magistratsbeamte gemeinsam mit der Polizei immer wieder Schwerpunktaktionen durch, bei der die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, der Nachtruhe und der gewerblichen Auflagen durch die Lokalbetreiber überprüft werden. Großes Augenmerk richtet die Kremser Polizei auch auf die Präventionsarbeit in den Schulen.

Foto: Sicherheitsgipfel mit Mag. Thomas Hagmann, Andreas Macher, Inge Rinke, Karl-Heinz Hagmann, Gottfried Wieland, Otto Liebhart und Mag. Hannes Zimmermann (v.l.).
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